Xen - Virtualisierung
Layout/Partitioning/Raid/Filesystems - Feburary 29th, 2008
Layout:
So werden die Festplatten partitioniert. Dies kann natürlich nach belieben angepasst werden.
Partition 1 -> boot - Raid1 - ext2 - (Boot für Xen Server)
Partition 2 -> swap - Raid5 - swap - (Swap für Xen Server)
Partition 3 -> dom0 - Raid5 - xfs - (Xen Server Betriebssystem)
Partition 4 -> domU - Raid5 - lvm - (Virtuelle Maschinen)
Partitioning:
Wenn alle Festplatten (sda,sdb,sdc) erkannt wurden, kann man sich an die Partitionierung machen.
# fdisk /dev/sda
Ersteinmal nur eine Festplatte. Die Einträge dieser, werden wir dann auf die anderen 2 Festplatten kopieren.
# fdisk -l /dev/sda
Disk /dev/sda: 500.1 GB, 500107862016 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 60801 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Disk identifier: 0x00000000
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 32 257008+ fd Linux raid autodetect
/dev/sda2 33 276 1959930 fd Linux raid autodetect
/dev/sda3 277 1128 6843690 fd Linux raid autodetect
/dev/sda4 1129 60801 479323372+ fd Linux raid autodetect
Zu beachten bleibt nur der Partitionstyp "Linux raid autodetect".
Nun werden diese Partitionseinstellungen auf die 2 weiteren Festplatten kopiert.
# sfdisk -d /dev/sda | sfdisk /dev/sdb
Raid:
# sfdisk -d /dev/sda | sfdisk /dev/sdc
Zum erstellen des neuen Raid-Systems, müssen die virtuellen Raid Devices erst erstellt werden.
# mknod /dev/md1 b 9 1
# mknod /dev/md2 b 9 2
# mknod /dev/md3 b 9 3
# mknod /dev/md4 b 9 4
Diesen Raid Devices ordnen wir nun die reellen Partitionen zu und erstellen den Raidverbund.
# mdadm --create /dev/md1 --level=1 --raid-devices=3 /dev/sda1 /dev/sdb1 /dev/sdc1
# mdadm --create /dev/md2 --level=5 --raid-devices=3 /dev/sda2 /dev/sdb2 /dev/sdc2
# mdadm --create /dev/md3 --level=5 --raid-devices=3 /dev/sda3 /dev/sdb3 /dev/sdc3
# mdadm --create /dev/md4 --level=5 --raid-devices=3 /dev/sda4 /dev/sdb4 /dev/sdc4
Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Den Fortschritt kann man mit folgendem Befehl verfolgen:
# watch "cat /proc/mdstat"
Sobald die Raidverbunde synchronisiert sind, werden die Daten in /etc/mdadm.conf mit folgendem Befehl festgehalten.
# mdadm --detail --scan >> /etc/mdadm.conf
Filesystems:
Nachdem nun der Raidverbund erstellt wurde, wird es Zeit zum formatieren.
BOOT
# mke2fs /dev/md1
SWAP
# mkswap /dev/md2
# swapon /dev/md2
DOM0
# mkxfs /dev/md3
DOMU
# /dev/md4 bleibt unverwendet bis zur Konfiguration des LVM
Nach dem formatieren sind die Partitionen zur Installation bereit.